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Archiv der 'Adventskalender' Kategorie

Dieser Beitrag soll sich an jene richten, die weniger Erfahrung mit Windows haben. In allen Guidelines zum Absichern eines Systems wird immer wieder betont wie wichtig es ist, nicht benötigte Dienste abzuschalten. Doch welche Dienste werden unter Windows nicht benötigt? Was tun diese Dienste, und wo schalte ich sie ab? Auf alle diese Fragen gibt es hier leicht verständlich Antwort.

Das 21ste Türchen - Line Rider english

m.schmidt 21. December, 2006

Ich muss mich entschuldigen, aber die Zeit am Jahresende wurde doch etwas knapp, so dass ich ein paar Türchen unter den Tisch fallen lassen muss. Das Übersetzen der Artikel nimmt doch etwas mehr Zeit in Anspruch als ich dachte.
Egal, heute gibt’s mal wieder ein kleines Schmankerl zum Zeitvertreib, sicher kennen es schon einige. Line Rider ist eigentlich völlig nutzlos, aber mach tierischen Spaß. Im Grunde malt man nur eine Linie, auf welcher hernach ein Männlein mit einem Schlitten entlangfährt (oder purzelt)…und ehe man sich versieht ist eine wertvolle Stunde des Lebens sinnfrei vertan. Zum Trost kann man die machwerke via YouTube für die Nachwelt konservieren.

Oder hier veröffentlichen ;)

Ich wurde schon des öfteren gefragt, wie denn eine Platte endgültig zu löschen sei, und darauf gibt es nur eine Antwort: Einschmelzen! Beschäftigen wir uns daher mit fast endgültiger Löschung und der Frage, wie wir die Daten so gut wie möglich vor einer Wiederherstellung schützen.
Der erstbeste Weg, die Daten einfach zu löschen, ist gleichzeitig auch der schlechteste. Denn dabei wird lediglich der Verweis auf die Daten entfernt. Besser ist das Überschreiben der Daten. Unter Unix hilft da der Befehl dd. Jedoch ist auch ein einfaches Überschreiben nicht wirklich sicher, da mit geeigneten Verfahren noch immer kleinste magnetische Auffälligkeiten ausgewertet und zur Datenrekonstruktion verwendet werden können. Besser ist mehrfaches Überschreiben, doch von Hand ist das eher Mühsam. Das Tool wipe leistet hier gute Dienste. Der Vorteil dieses Werkzeuges ist die Möglichkeit, auch einzelne Dateien sicher zu löschen, nicht nur die ganze Platte. Jedoch ist die Sicherheit dieses Verfahrens bei Journalling Dateisystemen (ext3, ReiserFS, NTFS) eher fraglich.
Soll tatsächlich die ganze Platte dran glauben, empfehle ich die Verwendung von dban. Selbiges ist als LiveCD (oder Floppy) verfügbar, und schickt, evtl. gleich automatisch, den gesamten Platteninhalt ins Nirvana. Dazu arbeitet es nach anerkannten Standards wie DOD 5220.22-M oder der Gutmann Methode. Das mag einige Zeit in Anspruch nehmen, doch erfordert es kaum Interaktion, ist sehr Sicher, und auch ohne technisches know-how durchführbar. Also unbedingt empfehlenswert, wenn die eigene Platte verkauft, verschenkt oder sonstwie weitergegeben werden soll. Und zu guter Letzt habe ich endlich wieder eine rote Diskette im Schrank :-)

Das 16te Türchen – Einweg Mailadressen english

m.schmidt 19. December, 2006

Hin und wieder kommt es vorEs ist die Regel, dass bei der Anmeldung bei diversen Webservices eine Mailadresse verlangt wird, um irgend eine Art eines “Freischaltcodes”, eines temporären Passwortes oder Ähnliches zu empfangen. Was dann mit dieser email Adresse geschieht ist bei vielen Diensten zweifelhaft. 10minutemail bietet zu diesem Zweck Adressen, die wie der Name schon sagt, nur für 10 Minuten gültig sind. Dazu ist keinerlei Anmeldung erforderlich. Beim Betreten der Seite bekommt man eine Adresse zugeteilt, und kann dann dort Mail abrufen. Das wiederum kann prinzipiell jeder, denn es gibt keine Authentifizierung oder Verschlüsselung, weshalb es wenig empfehlenswert ist, sensible Daten auf diesen Accounts zu empfangen. Um jedoch die eigene produktive Adresse nicht überall angeben zu müssen ist dies allemal ein bequemer Weg.

15tes Türchen – Spaß mit Kreditkarten english

m.schmidt 15. December, 2006

Scheinbar ist es in Amerika (In Deutschland auch) üblich, an Kunden voll adressierte Kreditkartenanträge zu schicken. Der Kunde braucht den Antrag nur zu unterschreiben, schickt ihn zurück, und fertig. Und wenn man keine Karte möchte? Dann sollte man den Antrag nicht nur in den Müll werfen, sondern sauber schreddern.
Ein junger Amerikaner zeigt auf seiner Seite anschaulich, das selbst zusammengeklebte Anträge, welche auch noch an eine andere Adresse gehen, von den Kreditinstituten akzeptiert werden…Beängstigend.

Das 14te Türchen – default Passwörter english

m.schmidt 15. December, 2006

Es ist teilweise erschreckend, wie oft Benutzer die default Passwörter ihrer Geräte nicht ändern. Hin und wieder stellen diese Passwörter aber auch den letzten Ausweg dar, wenn auf ein Gerät zugegriffen werden muss, notfalls auch nach einem totalen Reset. Eine Suchmaschine für solche Passwörter kann das Leben erheblich erleichtern, denn nicht immer ist eine entsprechende Dokumentation greifbar.

Aus Zeitmangel gab es die letzten Tage kein Türchen, doch möchte ich diese nicht unter den Tisch fallen lassen, sondern versuche aufzuholen.
Den Anfang macht ein nettes HowTo, wie mit ein abgelaufenes Windows wieder zugänglich gemacht werden kann, ohne spezielle Tools zu verwenden. Eine Typisch Microsoft’sche ‘Schwachstelle’.
Das Problem ist bekannt: nach 30 Tagen ohne Aktivierung verweigert Windows die Anmeldung. Vorbei ist es mit Internet, oder den Zugriff auf die eigenen Dateien. Ob dem betroffenen eine Standpauke über Lizenzverletzung gehalten werden sollte steht auf einem anderen Blatt, fakt ist, sie löst das Problem nicht. Doch hier gibt es Abhilfe.

Das zwölfte Türchen – ebooks Teil 2 english

m.schmidt 12. December, 2006

Auch wenn der Ein- oder Andere sicher schon genug ebooks besitzt, sowieso keine Zeit zum lesen hat oder ohnehin schon alle nennenswerten Links zum Thema kennt möchte ich es mir nicht nehmen auf eine weitere reichhaltige Sammlung hinzuweisen. Was hiermit alsdann getan wäre.

Was wäre wenn Betriebssysteme Biere wären? Gäbe es das OS/2 Bier? Man sieht niemanden der es trinkt, doch der Hersteller, der ‘International Beer Manufacturer’ (IBM) ;-) behauptet es verkauft(e) sich hervorragend. Oder das Windows 2000 Bier, das den halben Kühlschrank zerstört, wenn die Dose platzt? Das man ein Linux Bier nicht kaufen kann dürfte klar sein, aber jeder kann es sich nach eigenem Geschmack selbst brauen.
Diese und weitere Biere werden an hier genauer beschrieben, also hoch die Krüge und zum Wohl. :-)

Vor geraumer Zeit ging es schon einmal um die Sicherheit des Apache. Allerdings ging es dabei mehr um den Server selbst, um die Konfiguration und die Sicherheit im Zusammenspiel mit dem Betriebssystem. Diesmal möchte ich jedoch einen sehr Interessanten Artikel zum Thema .htaccess vorstellen. Dies dient weniger der Sicherheit des Servers an sich, sondern legt ein verstärktes Augenmerk auf Authentifizierung und Zugangskontrolle. Dieses HowTo beschreibt Optionen, welche Suchmaschinen das Leben erleichtern, wie viele Dinge via mod_rewrite sicherer und komfortabler gehalten werden können und gibt auch ein paar Performance Tipps (Stichwort caching).
Ein recht gutes Beispiel .htaccess rundet die kleine Übersicht ab. Ebenfalls beachtenswert sind die weiteren .htaccess Artikel.